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Mehr Zeit, mehr Tiefe - unser Kirsch Gin ist endlich da.

  • 28. März
  • 1 Min. Lesezeit

Im Juni 2025 haben wir in Hagen die Kirschen für diesen limited Batch selbst geerntet - 60kg waren das damals. Gewaschen, entkernt, mazeriert und später sauber von den Feststoffen getrennt – die Basis für ein klares Destillat. Soweit klassisch.


Unterschätzt wird oft, was nach der Destillation passiert.


Nach der Destillation ist ein Gin aromatisch noch nicht „fertig“.

Er ist zunächst geprägt von flüchtigen, teils spitzen Noten – einzelne Aromakomponenten stehen nebeneinander, statt miteinander zu wirken.


Wir setzen auf Zeit und Ruhe.


Wir haben diesen Gin bewusst lange ruhen lassen, denn während der Reifephase laufen mehrere Prozesse parallel ab:


  • Integration von Alkohol und Wasser

    Die molekulare Struktur stabilisiert sich, der Alkohol wirkt weicher, weniger scharf.

  • Neuordnung der Aromakomponenten

    Flüchtige, oft vordergründige Noten nehmen ab, schwerere Verbindungen treten stärker hervor.

  • Verschiebung der Fruchtwahrnehmung

    Gerade bei Kirsche zeigt sich das deutlich: Frische, helle Fruchtnoten entwickeln sich hin zu tieferen, reiferen, fast leicht mandelartigen Nuancen im Abgang.

  • Balance mit dem Wacholder

    Der Wacholder integriert sich stärker ins Gesamtbild, statt dominant darüber zu liegen.


Das Ergebnis ist kein klassischer, wacholdergetriebener Gin.


Sondern ein Destillat, bei dem die Struktur bleibt – aber die Frucht bewusst im Vordergrund steht.

Mit 52 % Kirschanteil ist die Kirsche hier nicht Begleitung, sondern prägendes Element. Der Wacholder gibt Halt, ohne zu dominieren. Genau diese Entwicklung war der Grund, warum dieser Gin Zeit gebraucht hat. Und genau deshalb ist er jetzt das, was er sein soll: ruhig, rund und vielschichtig – mit einer klaren, gereiften Kirschsignatur.


Unser Kirsch Gin - Wir sind gespannt, wie er euch gefällt. 150 Flaschen. Danach Geschichte.




 
 
 

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